Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.

David Bergmann

Der 1932 in Kartitz (Nord-Böhmen) geborene Erich John war als Formgestalter tätig, der durch die Gestaltung der Urania-Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz international
bekannt geworden ist. Gleich nach seiner Lehre als Bauschlosser in Neukloster studierte er von 1950 bis 1953 an der Fachschule für Angewandte Kunst Wismar-Heiligendamm
Kunstschmiede-Metallgestaltung und von 1953 bis 1958 an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee Formgestaltung. Für die Rathenower Optische Werke (ROW) gestaltete er ein komplettes Produktionsprogramm neu. In der Zeit zwischen 1955 und 1992 entwarf er zahlreiche Produkte der Elektro-, Optisch-Feinmechanischen und Kraftfahrzeug-Zulieferindustrie z. Bsp. 1955 das Design für den Rundfunkempfänger Undine II und 1975 für den Elektrorasierapparat Bebo Sher Favorit. Ab 1965 übte Erich John eine Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee aus, an der er 1973 zum Professor berufen wurde.

Weiterlesen...

Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg hat die Firma ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH im September 2010 beauftragt, eine Untersuchung zur „Erfassung und Bewertung der Potenziale der Industriekultur in den Wachstumskernen des Landes Brandenburg“ zu erstellen.

Weiterlesen...

Die Firma Optische Anstalt Rathenow Gebr. Picht & Co. war der erste deutsche Hersteller von Speziallinsen für Leuchttürme, für Feuerschiffe und Hafenleuchten sowie von Schiffslaternen in vielen Ausführungen.

Die Linse, die sich in der Kuppel des Rathenower Leuchtturms befindet, wurde ebenfalls dort gefertigt. Es handelt sich dabei um eine Fresnel-Optik mit 300 Millimetern Durchmesser und einer speziellen 100-Watt-Lampe.

Aus Rathenower Spezialbetrieben wurden über 100 Leuchttürme auf der ganzen Welt mit komplizierten Linsensystemen ausgestattet.

Die Informations-Tafeln befinden sich in der ersten Etage des Neuen Zellenspeichers und werden dort als Dauerausstellung etabliert. Sie werden mit weiteren zum Teil historischen Ausstellungsstücken ergänzt. Die Tafeln beleuchten Themen wie Konstruktionsprinzip für Leuchtfeueroptiken, Wegweisende Optik für Seefahrer, Faszination Leuchtturm – Leuchttürme mit Rathenower Optik und Von der Ostsee an die Havel – Der Weg des Rathenower Leuchtturms.

Weiterlesen...

Der am 14. Februar 1899 in Oberhohenelbe/Riesengebirge geborene Edwin Rolf erlernte den Beruf des Maschinenschlossers und Elektrikers. Im Fernstudium qualifizierte er sich weiter zum Maschinenbau- und Elektroingenieur. 1929 fertigte er in seiner Maschinenfabrik in Kottwitz bei Arnau das erste eigene Medial-Fernrohr mit einer Öffnung von 206 mm an. Er stellte viele astronomische Fernrohre, Kameras sowie optische Systeme her, hielt Vorträge und wurde als Fachredner geschätzt.

Mit einer Anzeige suchte die Emil Busch AG aus Rathenow einen Ingenieur für Feinmechanik. Mit Datum vom 22. Juli 1940 bewarb sich Edwin Rolf bei der Emil Busch AG. Beide Seiten wurden schnell einig, die Firma bezahlte darüber hinaus den Umzug und Edwin Rolf wurde bei der Firma, die in Serien astronomische Fernrohre herstellte, angestellt. Mit seiner Frau Irma, die er 1937 heiratete, zog er 1940 in die Stadt der Optik. Wegen seiner Kenntnisse in der Anfertigung von Spezialoptiken, der Herstellung von Schleifmaschinen für diese Optiken und der Konstruktion von astronomischen Geräten, wurde er ein wertvoller Erfahrungsträger für die Rathenower Firma.

Weiterlesen...

Rathenow und Weltzeituhr – wie passt das zusammen? Der Karpfenteich im Optikpark kann über eine aufwändig gestaltete Steganlage trockenen Fußes überquert werden. Sie wurde zur Landesgartenschau 2006 errichtet. Ihre elliptisch angelegten Stege stellen symbolhaft den Lauf von Planeten dar und weisen auf die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin hin, die in Rathenow geplant und dort auch zum größten Teil gebaut wurde.

Die Urania-Weltzeituhr ist eine Uhrenanlage in Baueinheit mit einer symbolischen Weltdarstellung. Sie enthält auf ihrer metallenen Rotunde die Namen von mehr als 140 Städten – ausgewählt nach ihrer Lage in einer der 24 Zeitzonen. Die 16 Tonnen schwere Weltzeituhr wurde feierlich am 7. Oktober 1969 zum 20. Jahrestag der DDR-Gründung der Öffentlichkeit übergeben.

Weiterlesen...

Leuchtfeueroptik aus Rathenow – Leuchttürme sind die Sterne unter den Wolken…

Auswärtige Parkbesucher wundern sich, Rathenower Besucher freuen sich über den Leuchtturm am Mühlenwehr, der auf einem Sockel in der Havel steht.

Bis 1997 wies der Leuchtturm auf der Mittelmole Nord in Warnemünde den Schiffen den Weg in den Hafen von Rostock, mit einem Lichtradius von circa 13 Kilometern. Der Turm wurde am 2. Juni 2009 in Rathenow aufgestellt - in der Stadt, aus deren Spezialbetrieben über einhundert Leuchttürme auf der ganzen Welt mit komplizierten Linsensystemen ausgestattet worden sind.
Die Linse, die sich in der Kuppel des sechseckigen Stahlbauwerks befindet, wurde in der Firma Optische Anstalt Rathenow Gebr. Picht & Co. gefertigt. Es handelt sich dabei um eine Fresneloptik mit 300 Millimeter Durchmesser.

Weiterlesen...

Das Rathenower Brachymedial-Fernrohr ist das weltweit größte seiner Bauart. Der Rolfsche Refraktor ist ein Schupmann-Medial-Fernrohr, das von dem Rathenower Ingenieur und Hobbyastronomen Edwin Rolf (1899-1991) nach den Konzepten von Professor Ludwig Schupmann (1851-1920) gebaut wurde. Das Fernrohr ist kuppellos aufgestellt worden und in zwei Achsen drehbar. Mit Medial wird eine Teleskopbauform bezeichnet, bei der für die optische Abbildung sowohl Linsen als auch Spiegel eingesetzt werden.

Weiterlesen...

Können Sie Ihren Augen immer trauen? Dreht sich ein festes Bild? Kann zweidimensionales plötzlich dreidimensional werden? Kann man Worte lesen, die keine sind? Können Frauengesichter auch Bäume sein? Das können Sie alles bei uns im Park erfahren oder besser: „ersehen“. Genießen Sie bei uns im Park eine kleine Reise in die Welt der optischen Phänomene.